Veräußerung einer GmbH

Ein Mandant möchte seine GmbH veräußern, die betrieblich genutzte, aber im Privatvermögen gehaltene Immobile behalten und ggf. an den Erwerber der GmbH vermieten. Es liegt eine Betriebsaufspaltung vor, die bei einer Veräußerung des Unternehmens zwangsweise und unbeabsichtigt beendet werden würde. In der Immobilie vorhandene stille Reserven kämen (wie bei einem Verkauf der selbigen zum Verkehrswert) zur Besteuerung – der Mandant hat jedoch keinen Veräußerungspreis für die Immobilie erhalten. Was kann getan werden?

Die Lösung:
Der Mandant bringt die Immobilie zu Buchwerten in eine von ihm gehaltene bzw. noch zu gründende Immobilien-KG ein. Bereits vor der Einbringung in die Immobilien-KG hat es sich bei der Immobilie um Betriebsvermögen gehandelt, nämlich im sogenannten Besitzunternehmen der dargestellten Betriebsaufspaltung. Gemäß § 6 Abs. 5 EStG ist die steuerneutrale Übertragung aus dem einen Betriebsvermögen des Steuerpflichtigen (Besitzunternehmen der Betriebsaufspaltung) in ein anderes Betriebsvermögen desselben Steuerpflichtigen (Immobilien KG) möglich. Die Immobilie kann an den Erwerber der GmbH oder Dritte vermietet werden und der Mandant kann seine GmbH ohne steuerliche Probleme verkaufen.

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