EU Taxonomie

EU-TAXONOMIE

EU-TAXONOMIE

Am 8. März 2018 hat die EU einen Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums bzw. zu „Sustainable Finance“ vorgestellt. Dieser basiert auf dem 2016 in Kraft getretenen Pariser Klimaabkommen und der Agenda 2030 der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung. Im Zentrum stehen Maßnahmen zur Umlenkung von Kapitalströmen, um die Begrenzung der Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius (möglichst unter 1,5 Grad Celsius) durch Senkung der Treibhausgasemissionen, um mindestens 55 % gegenüber 1990 bis zum Jahr 2030 zu erreichen und um die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der UN (sog. Sustainable Development Goals) in sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Hinsicht zu fördern.

Die EU-Taxonomie stellt dabei ein zentrales Element dar, welches für den Anwenderkreis zu neuen, umfassenden Berichtspflichten führt.


Wer ist betroffen?

Ab dem Jahr 2022 müssen kapitalmarktorientierte Unternehmen, welche zu einer nicht-finanziellen Berichterstattung verpflichtet sind, erstmalig die EU-Taxonomie für das abgelaufene Geschäftsjahr 2021 anwenden. Dabei sind die analogen Berichtsgrenzen zur nicht-finanziellen Erklärung nach §§289b, 315 HGB maßgeblich.

Im Rahmen der aktuell laufenden Überarbeitung der EU-Richtlinie zur nicht-finanziellen Berichterstattung wird eine Ausweitung der Berichtspflicht auf große, nicht kapitalmarktorientierte Unternehmen (gem. §267 Abs. 3 HGB) anvisiert. Auf Basis des vom Europäischen Rat veröffentlichten Änderungsentwurfes resultiert nach aktuellem Stand eine Berichts- sowie Prüfungspflicht ab dem 1. Januar 2025 für das kalendergleiche Geschäftsjahr 2025.

Unabhängig von der Erfassung durch die Taxonomie, ist eine frühzeitige Implementierung der Berichtsanforderungen im Zusammenhang mit der EU-Taxonomie ratsam, da Investoren sowie Banken bereits heute schon vermehrt Informationen zur Taxonomie sowie weiteren Nachhaltigkeitsaspekten in ihre Entscheidungen einfließen lassen.

Ihre Anforderungen:

Nach Art. 8 der Taxonomie-VO müssen die von der Taxonomie betroffenen Unternehmen Informationen darüber veröffentlichen, wie und in welchem Umfang ihre wirtschaftlichen Aktivitäten, die zu Umsatz, Investitions- und Betriebsausgaben führen, ökologisch nachhaltig sind. Dazu sind zunächst sämtliche Aktivitäten auf Taxonomiefähigkeit und darauf aufbauend auf ihre Taxonomiekonformität im Hinblick auf die sechs von der Taxonomie definierten Umweltziele zu überprüfen.

Neben der Angabe von Indikatoren zu Umsatz, Investitions- und Betriebsausgaben in vorgegebenen Reporting Templates, sind weitere qualitative Angaben in der nicht-finanziellen Erklärung zu machen. Um diesen umfassenden Berichtspflichten nachkommen zu können, sind interne Reportingprozesse folglich frühzeitig anzupassen.

Unser Leistungsspektrum:

  • Unterstützung bei der Identifizierung der Aktivitäten des Unternehmens sowie deren Überprüfung auf Taxonomiefähigkeit und Taxonomiekonformität
  • Unterstützung bei der Ermittlung der berichtspflichtigen KPIs sowie der qualitativen Angaben
  • Erstellung interner Dokumentationen betreffend die Umsetzung der EU-Taxonomie-Verordnung
  • Unterstützung bei der Erstellung der verpflichtenden Berichterstattung in Bezug auf die EU-Taxonomie (Nicht-finanzielle Berichterstattung)
  • Unterstützung bei der Anpassung der internen Reportingprozesse auf die Berichtspflichten der EU-Taxonomie
Dr. Christian Metz

Dr. Christian Metz

Saarbrücken
Fon +49 (0) 681 8 91 97 - 23
Mail cmetz@dornbach.de

Dipl.-Kaufmann Sebastian Sefrin

Dipl.-Kaufmann Sebastian Sefrin

Saarbrücken
Fon +49 (0) 681 8 91 97 - 0
Mail saarbruecken@dornbach.de

Carolin Sophie Simon

Carolin Sophie Simon

Saarbrücken
Fon +49 (0) 681 7 91 97 - 47
Mail csimon@dornbach.de

Kontaktieren Sie uns
  • Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und bin damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten elektronisch erhoben und gespeichert werden. Mit dem Absenden des Kontaktformulars erkläre ich mich mit der Verarbeitung einverstanden.